Zürich

Die Universität Zürich wurde im Jahr 1833 gegründet und gilt heute als größte Schweizer Universität. In Zürich bestanden zu dieser Zeit verschiedene Höhere Schulen, wie die für Theologie, für Jurisprudenz und für Medizin. Gemeinsam mit einer neu gegründeten Philosophischen Fakultät entstand die Universitas Turicensis als erste europäische Universität, deren Gründung von einem demokratischen Staatssystem ausging. Geschichte machte die Züricher Universität durch die Aufnahme von weiblichen Studenten 1840 in die Philosophische Fakultät. Im Jahr 1867 konnte Nadeschda Suslowa als erste Frau an der medizinischen Fakultät im deutschen Sprachraum an der Universität Zürich promovieren. Die Schweizer Studentin Marie Heim-Vögtlin folgte dieser Neuerung und promovierte an der Universität Zürich im Jahr 1874 ihre im Fach Medizin. Ihr ist die Gründung des ersten Schweizer Frauenspitals zu verdanken.

Ausbau der Universität Zürich

Schon im Jahr 1883 studieren 463 Studenten an der Züricher Universität, die im Jahr 1901 um eine veterinärmedizinische Fakultät erweitert wurde, die als älteste veterinär-medizinische Fakultät der Welt gilt. Ein weltbekanntes Ereignis war die Rede von Winston Churchill im Jahr 1946. Er appellierte an die akademische Jugend der Welt. Sein leidenschaftlicher Ruf an Europa Therefore I say to you let Europe arise! ging um die Welt. Im Jahr 1998 wurde im Kanton Zürich ein neues Universitätsgesetz verabschiedet und seither steht die Universität Zürich im Status einer Rechtspersönlichkeit, die eigenständig über ihre finanziellen Mittel entscheiden kann. Das Jahr 2010 brachte der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich das amerikanische Gütesiegel AACSB ein und ermöglicht die Akkreditierung der Universität Zürich bei EQUIS und bei dem AACSB.

Nobelpreisträger und Auszeichnungen

Verschiedene Nobelpreisträger entstammen der Universität im Kanton Zürich. Darunter sind so prominente Namen wie Albert Einstein, Max von Laue, Wilhelm Conrad Röntgen und Rolf M. Zinkernagel zu finden. Viele andere Auszeichnungen sprechen für Anerkennung der Leistungen der Züricher Universität. Im Jahr 2004 konnte der Deutsche Bildungssoftware Preis digita 2004 für Ad fontes, im Jahr 2002 der Medida-prix für Ad fontes und im Jahr 2000 der Medida-Prix für OLAT eingeheimst werden.