Berühmte Universitätsstädte

Als älteste Universität gilt die Universität Bologna, die im Jahr 1088 gegründet wurde. Schon kurze Zeit später entstand um 1170 die Oxford Universität, die bis zum heutigen Tag Berühmtheit erlangte. Nur 30 Jahre später wurde die Sorbonne, Paris begründet und im Jahr 1209 folgte eine der berühmtesten Universitäten, die Cambridge University. Die beliebte Heidelberger Universität entstand im Jahr 1386. Viele berühmte Universitäten folgten in den darauffolgenden Jahrzehnten und Jahrhunderten.

Revolutionäres aus der Schweiz

In der langen traditionsreichen Geschichte der Universitäten fällt auf, dass die Universität Zürich die erste Universität war, an der Frauen studieren durften. Die erste Promotion einer Frau konnte im Jahr 1867 aus Zürich berichtet werden. Diesem enormen Fortschritt folgten schon bald weitere Universitäten in der Schweiz. Die mutigen Frauen eröffneten für weitere Frauen den Weg. In den 1890er Jahren öffneten auch Universitäten in Deutschland langsam ihre Pforten für das zarte Geschlecht. Damit nimmt die Universität Zürich eine ganz besondere Position in der Universitäten Entwicklung ein.

Die erste Universität in den Vereinigten Staaten

Mit der Harvard University eröffnete sich auch in Amerika der Weg des Lernens, Forschens und Entwickelns. Harvard wurde als private Universität im Jahr 1636 gegründet und liegt in Cambridge an der Ostküste der USA. Die Gründer waren Mitglieder der Massachusetts Bay Colony. Drei Jahre später wurde sie in Anerkennung und Gedenken an John Harvard in Harvard University umbenannt.

John Harvards Vermächtnis

Der am 26. November 1607 in Southwark geborene Theologe John Harvard blickt heute noch als Statue über den Campus. Er verstarb im jungen Alter von 31 Jahren kinderlos an Tuberkulose. Harvard wuchs in London auf und konnte im Jahr 1932 an der Cambridge University seinen Abschluss machen. Fünf Jahre später emigrierte er gemeinsam mit seiner Frau Richtung Neuengland und Beide ließen sich schließlich in Charlestown Massachusetts nieder. Als ordinierter Kirchenlehrer verstarb er bereits ein Jahr später. Seine umfangreiche Bibliothek von 320 Bänden hinterließ er ebenso wie die Hälfte seines Vermögens dem College in Cambridge, das, im Nachbarort gelegen, von einem seiner Freunde gegründet wurde Nathaniel Eaton.